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Trauer um TV-Legende Fritz Wepper
München/Oberbayern – Der deutsche Schauspieler Fritz Wepper, ein Urgestein des Fernsehens, ist am 25. März 2024 friedlich in einem Hospiz in Oberbayern verstorben. Er wurde 82 Jahre alt. Seine Frau Susanne Kellermann bestätigte den Tod gegenüber der „Bild“: „Fritz ist friedlich eingeschlafen.“ Knapp fünf Monate nach dem Ableben seines Bruders Elmar Wepper endete das Leben des Stars nach langer Krankheit.
Die Anfänge einer beachtlichen Karriere
Wepper, geboren am 17. August 1941 in München, avancierte früh zu einem international gefeierten Darsteller. Sein Durchbruch gelang 1959 im Antikriegsfilm „Die Brücke“ von Bernhard Wicki, der einen Golden Globe als bester ausländischer Film gewann und für einen Oscar nominiert war. 1972 begeisterte er in Bob Fosse’s „Cabaret“ neben Liza Minnelli – eine Rolle, die ihm weltweites Ansehen einbrachte.
Vom Krimi-Assistenten zum Bürgermeister
In Deutschland wurde Wepper zum Inbegriff des Krimi-Assistenten: Ab 1969 als Harry Klein in der ZDF-Serie „Der Kommissar“, ab 1974 an der Seite von Horst Tappert in „Derrick“. Diese Rollen schrieben Fernsehgeschichte und machten ihn zum beliebtesten Schauspieler seiner Generation. Später glänzte er von 2002 bis 2021 in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ als Bürgermeister Wolfgang Wöller, zunächst mit Jutta Speidel, dann mit Janina Hartwig.
Weppers gesundheitliche Herausforderungen
Gesundheitlich geplagt, kämpfte Wepper in seinen letzten Jahren mit Krebs (Diagnose 2020), einer schweren Herzoperation und einer lebensbedrohlichen Sepsis 2023. Im Oktober 2023 kündigte er seinen endgültigen Rückzug an und veröffentlichte mit seiner Frau das Buch „Nur mit Hund bin ich ein Mensch“. Er wurde neben Bruder Elmar auf dem Friedhof Neuhausen in München beigesetzt.
Reaktionen auf seinen Verlust
Prominente reagierten betroffen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach von tiefer Erschütterung: „Fritz Wepper hat mit Charisma und Talent Fernsehgeschichte geschrieben.“ Weggefährten würdigten den „großen deutschen Schauspieler“, dessen Vermächtnis im Massenfernsehen unvergessen bleibt.
Ein letzter Wunsch bleibt unerfüllt
Weppers letzter Wunsch – seine Tochter Filippa zum Altar zu führen – blieb unerfüllt. Vor seinem Tod plante er seine Beerdigung detailliert. Falsche Todesgerüchte sorgten zuvor für Wirbel, doch der echte Verlust traf die Nation hart.
Ein Vermächtnis im deutschen Fernsehen
Fritz Wepper hinterlässt eine unübertroffene Karriere: Vom Kriegsdrama zum TV-Darling, immer authentisch und charismatisch. Seine Rollen prägen Generationen. Ruhe in Frieden.
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